Tumor Budding bei gastrointestinalen Neoplasien Gruppe Lugli Das Hauptziel der GI Gewebemedizin Forschungsgruppe beim Tumor Budding beim kolorektalen Karzinom beinhaltet folgende Fragestellung: Können bei den Tumor Buds Zielmoleküle identifiziert werden, welche es erlauben, eine Anti-Budding Therapie (ABT) zu entwickeln ? Folgende klinische Szenarien werden untersucht: Management von pT1 CRC, Stadium II CRC, Rektumkarzinom (präoperativ) und kolorektale Lebermetastasen. Unsere Forschungsgruppe ist zudem wichtiges Mitglied des IBC (International Budding Consortium). pT1 kolorektales Karzinom mit high grade budding (H&E Färbung)
ctDNA und das Angreifer-Verteidiger-Modell als klinische Instrumente bei lokal fortgeschrittenem Dickdarmkrebs Gruppe Lugli Zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) im Blut kann früh zeigen, ob nach einer Darmkrebsoperation noch winzige Tumorreste im Körper von Patienten vorhanden sind. Allerdings ist ctDNA bei individuellen Patienten aus unterschiedlichen Gründen nicht immer zum gleichen Zeitpunkt detektierbar, bevor ein Rückfall der Erkrankung mit gewöhnlichen Markern erfasst werden kann. In dieser Studie untersuchen wir daher, ob bestimmte Gewebemerkmale im entfernten Tumor – sogenannte Tumorbuds (als Zeichen für Aggressivität) und der Immunoscore (als Mass für die Abwehr) – vorhersagen können, ob ctDNA nach der Operation nachweisbar sein wird und wie hoch das Rückfallrisiko ist. Somit möchten wir die Grundlage des ctDNA-Monitorings durch die Tumormorphologie stärken und besser erkennen, wer ein intensiveres Monitoring braucht und wer ohne Risiko auf unnötige Untersuchungen verzichten kann. So tragen wir zur präzisen, persönlichen und kosteneffizientere Nachsorge für Menschen mit Darmkrebs bei.
Einfluss der neoadjuvanten Therapie auf das Immunprofil von Adenokarzinomen des Ösophagus Gruppe Lugli Immuncheckpoint-Inhibitoren werden vermehrt in der adjuvanten Therapie von lokal fortgeschrittenen, neoadjuvant behandelten Adenokarzinomen des Ösophagus eingesetzt. Verlässliche prädiktive Biomarker sind essentiell um diejenige Patientenpopulation zu identifizieren, welche ein signifikantes Ansprechen auf Immuncheckpoint-Inhibitoren zeigt. Wir untersuchen an humanen Tumorproben das Transkriptom, Methylom und das immunhistochemische Expressionsprofil von immunmodulatorischen Molekülen. Ziel ist die Identifikation von Schlüsselmolekülen, welche des Therapienansprechen beinflussen könnten. Zusätzlich wird der Einflusses der neoadjuvante Therapie auf diese immunmodulatorischen Moleküle untersucht. Identifikation von unterschiedlich exprimierten Genen in Adenokarzinomen des Ösophagus in Abhängikeit vom PD-L1 Status